Schwarmfische und Heroinen

Sechs Worte zum ‘Vogelschiss’: Falsche Wortwahl, falsches Forum, falscher Zeitpunkt. Rätselhaft: Warum jene, die über die Verkürzung der deutschen Geschichte auf das 3. Reich lamentieren, kaum ein anderes Thema kennen als  die 12 Jahre des Schreckens und der Schande. Patriotismus bedeutet nicht, den Abgrund kleinzureden. Und man kann seine Liebe zum Vaterland auch mit Bach, Kafka und Eichendorff begründen, mit Dürer, Schubert oder Benn, mit deutschen Landschaften, dem Geruch des Waldes nach einem Sommerregen, mit Bürgersinn, Gemütlichkeit und… mit Grüner Soße. Dazu gleich noch mehr. 

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Immer wieder erbaulich: Linke und Muslime, die AfDler im Straßenwahlkampf als “Nazis” beschimpfen, im Gespräch dann aber das Lebensrecht Israels bestreiten.

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Ein Freund schickt diesen Hinweis auf den deutschen Selbsthass: Elisabeth Raether, die Kochmarie des Zeit-Magazins, leitet ihr neues Rezept so ein: “Grüne Soße. Sie schmeckt so überraschend frisch, ist fleischlos und gesund, dass man erst gar nicht glauben kann, sie gehöre wirklich zur deutschen Traditionsküche. Aber so ist es … ” 

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Der Begriff “Duldungs-Antisemit”, den Michael Klonovsky in seinen Tagesmeldungen mir zuschreibt, hat einige Nachfragen ausgelöst. Daher zur Erläuterung: Arisch-völkische Antisemiten gibt es nicht mehr. Sie sind abgelöst von jenen Antisemiten, die zwar kein Recht haben, sich hier aufzuhalten, aber von Gewerkschaften, Kirchen, Medienleuten und Altparteien geduldet werden. Wobei nicht nur die Geduldeten Antisemiten sind, sondern auch die Dulder.

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Die Süddeutsche berichtet am 22. Mai unter der Überschrift “Leben und sterben lassen” über das anstehende irische Referendum zu Schwangerschaftsabbrüchen. Ob man bei solchen Abbrüchen von “sterben lassen” sprechen kann, sei dahingestellt. Schön die alarmistische Unterzeile. “In Irland sind Schwangerschaftsabbrüche verboten. Selbst bei Inzest und Vergewaltigung.” Selbst bei Inzest. Unerhört! Wenn nahe Verwandte unter klarem Verstoß gegen bestehende und sinnvolle Verbote miteinander ins Bett steigen, sollen sie nicht auch noch mit behinderten Kindern leben. Dann lieber weg mit denen…

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Berlin, Samstag, 16:30 Uhr, vor dem Pokalendspiel. Kaiserdamm und Reichsstraße, aber auch andere Zugangswege zum Olympiastadion, sind übersät mit einer Schicht aus Scherben zertrümmerter Bierflaschen. Die Autos bewegen sich im Schritttempo. Überall grölende, alkoholisierte Frankfurter Fans, die ungeniert und vor Kindern an Straßenbäume oder Autos urinieren. Dass sich solche Leute und ihr Präsident zur Politik äußern, sagt mehr über dieses Land, als man ursprünglich dachte.

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Seit Jahren kennt Hollywood nur Heroinen. Ob ‘Alien’ mit Sigourney Weaver, ‘Underworld’ mit Kate Beckinsale, Uma Thurman in ‘Kill Bill’; ob ‘3 Engel für Charlie’, ‘Tomb Raider’, ‘Resident Evil’, ‘Aeon Flux’ oder ‘Tribute von Panem’. Selbst bei den X-Men ist die mächtigste Figur eine Dame mit dem Namen Phoenix. Und auch Disney hat der feministischen Indoktrination nachgegeben: ‘Mulan’, ‘Merida’ und anderer Quatsch mehr.

Erstaunlich ist nicht nur die Diskrepanz zur Wirklichkeit, die jeder feststellt, der sich nur ein wenig mit Kampfsportarten auskennt. Erstaunlich ist auch die Simplizität der Gladiatorinnen: Fast immer Killermaschinen ohne innere Konflikte, devot ihrem Tötungsauftrag hingegeben, effektiv, humorlos, langweilig – KZ-Wächterinnen mit Model-Maßen. Im Vergleich sind Bond-Filme Meisterwerke der psychologischen Zeichnung.

Auffällig: Fast alle Filme stammen aus den Hochzeiten der Harvey Weinsteins. Gegen deren sexuellen Übergriffe waren die Spezialistinnen für Nahkampf und Vernichtung offenkundig wehrlos, so als wäre ihnen das Herz in den Rock gerutscht – respektive den Catsuit. Auch beim ideologisierten Frauenbild bleibt Hollywood die Stadt der Träume.

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Demo der Antifa in Berlin. Wer eine rein biodeutsche Veranstaltung sucht, wird dort fündig.

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Die kubanische Tourismuszentrale wirbt für ihr Land aktuell mit einem Foto, dass weißen Strand und tiefblaues Meer zeigt. Nichts Neues, sollte man meinen. Der Claim aber ist es: “Eines der sichersten Reiseziele der Welt”. Tatsächlich sind die Chancen, in Algerien am Strand, in Tunesien oder Ägypten in irgendwelchen Bars oder in der Türkei durch ein Attentat auf einen Bus zu sterben, ungleich höher. Islam heißt Frieden. (Dank an NN)

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Klage eines Vaters: “Da versucht man, aus Kindern mündige Bürger zu machen, und erhält Schwarmfische.”

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Eine Lehrerin erzählt, mindestens 8 von 10 muslimischen Schülern hielten den Holocaust für eine Erfindung der Juden oder für zwar real, aber gerechtfertigt. Auf die Frage, warum solche Aussagen nicht zur Anzeige gebracht würden, winkt sie ab. Die Schulverwaltung hätte an einem solchen Vorgehen kein Interesse. Deutsche Strafgesetze scheinen an vielen Schulen nicht zu gelten.