Philogyne: Tod als Glück

Während sie die Genderisierung des Deutschlandliedes anmahnt, stellt sich für die Gleichstellungsbeauftragte der Regierung ein neues Problem: „Mit Maas“, so ein Nutzer auf Facebook, „hat es ausgerechnet ein Mann in die Nationalhymne geschafft.“

* * *

Die zehnjährige Hala ist in Syrien laut BILD ein Opfer des Krieges geworden. Das ist traurig, und das um so mehr, als sie nach Ansicht des Propheten und seiner Nachfolger schon im heiratsfähigen Alter war. Sofern sie beschnitten wurde, war das aus Sicht der Eltern eine sinnlose Investition.

Das mag zynisch klingen, zeigt aber allein die Abgründe einer Ekelkultur. Und es zeigt die Verlogenheit der hiesigen Presse, die immer noch Assad bekämpft. Denn es sind gerade die radikalislamischen Aufständischen, die ein Mädchen wie Hala behandeln würden wie oben beschrieben. Sollte sie Christin oder Jüdin sein, hätte ihr noch Schlimmeres gedroht: Vergewaltigung, Sex-Sklaverei und sonstige Folter.

Noch dazu: Darf man eigentlich heute noch sagen, dass der Tod, sei es auch durch eine Bombe, die gnädigere Lösung war? Heute hört man diesen Trost nur noch beim Hinscheiden schwerkranker Menschen; früher, als das Leben hart und die Kindersterblichkeit hoch war, war er eine Standardformel bei vielen Beerdigungen, angelehnt an das berühmte Wort von Menander: „Wen die Götter lieben…“  

Insofern scheint Allah ein Einsehen gehabt zu haben. Auch er hat seine freundlichen Momente. Der lebenslangen Ausbeutung und Misshandlung, die Frauen im geschlechtlichen Apartheitsregime des Islam zu gewärtigen haben, ist Hala so entgangen. Friede ihrer Seele.

* * *

Ein befreundeter Staatsanwalt: „Der einzige dauerhafte Kontakt vieler Muslime zur Mehrheitsgesellschaft ist der Strafrichter.“

* * *

Alles schwieg. Ich überlegte während der Rede: was von Kapp zu halten ist, hast du mit Deinen Eltern im Briefwechsel und vorher mündlich seit den Tagen der Vaterlandspartei oft genug durchgesprochen. Also kannst Du nicht mitmachen. Sagst Du aber Nein, so ist deines Verbleibens in der Truppe nicht länger; damit entscheidest du dann auch, ob du Offizier werden oder studieren willst. Und du musst es jetzt tun.

Ich trat vor. Alles schwieg. Der Oberst sah mich an. „Sie sind gegen Kapp und sein Unternehmen?“

„Jawohl, Herr Oberst.“ „Warum?“ „Weil ich es für eine Dummheit halte.“

Alles schwieg und starrte mich an. Der Oberst auch. Dann räusperte er sich: „Sie wünschen also Ihre Entlassung?“ „Jawohl, Herr Oberst.“ Er wandte sich an den Spieß. „Der Mann erhält sofort seine Papiere: Entlassung auf eigenen Wunsch.“ Dann wandte er sich zu mir: „Ich danke Ihnen für Ihre Offenheit.“ Ich machte kehrt und trat ins Glied zurück. Niemand sagte etwas. Noch am selben Vormittag erhielt ich meine Papiere, und am selben Abende war ich wieder zu Hause. 

(Aus Friedrich Hielscher „50 Jahre unter Deutschen“. Für den Hinweis Dank an CG)

* * *

Warum schweigt der Feminismus so beharrlich zur Frauenfeindlichkeit des Islam? Meine Vermutung: Viele Feministinnen erkennen die Parallelen. Hier wie dort geht es um Geschlechtertrennung, ob beim Beten, in Fitnessclubs oder den „safe spaces“ der Unis; und hier wie dort um Abwertung des anderen Geschlechts, um Unterdrückung und Macht.

* * *

Ein beliebter Topos linker Strafverteidiger war immer die „Schuld der Gesellschaft“. Bei den Verbrechen durch illegale, willkommensbejubelte Migranten ist diese Schuld tatsächlich gegeben.

* * *

Abendessen bei Freunden. Ein Paar erzählt, die Tochter studiere Komposition und Musikwissenschaften, der Sohn Soziologie und Philosophie. Meine Frage, was ein ‚fertiger’ Philosoph, eine ‚fertige’ Musikwissenschaftlerin verdiene, führt zu sichtbaren Verlegenheiten: Das lasse sich so nicht sagen, hinge vom Bundesland ab, und ohnehin sei ein Job in diesem Bereich kaum zu bekommen. Am Ende, nach wiederholter Nachfrage: „Wenn man denn eine halbe Stelle bekommt, hat man rund 1.000 bis 1.300 Euro brutto. Vielleicht, mit Glück.“

Eine Familie lässt sich davon nicht ernähren, kaum eine Wohnung in besserer Lage finanzieren, von Alterssicherung ganz zu schweigen. Schon mit der Studienwahl ist so der Weg in die Armut angelegt – und die Eltern, das zeigt ihr Herumdrucksen, wissen es. Aber statt die Kinder zu einer Ausbildung zu bewegen, die das leistet, was jede Ausbildung leisten sollte, nämlich die finanzielle und persönliche Selbständigkeit zu ermöglichen, lässt man den Nachwuchs ins Unheil laufen. Altersarmut ist nicht nur eine Sache verfehlter Rentenpolitik, sondern auch dem Versagen der Eltern geschuldet.

Beim gleichen Essen die Frage, warum bei der Kölner Silvesternacht 2015 die deutschen Männer ihre Frauen nicht verteidigt hätten. Kommentar einer der Gäste: „Die Männer werden sich gedacht haben: Mein Körper gehört mir!“

* * *

Eine Chinesin mit guten, aber nicht ganz sattelfesten Deutschkenntnissen empört sich auf Facebook. Arbeitsbedingungen in China seien in hiesigen Medien häufig ein Thema, kaum aber die skandalöse Verwahrlosung der deutschen Hauptstadt. Überall Obdachlose, Dreck, rechtsfreie Viertel. Ihr wundervolles Fazit: „Der Fisch stinkt im Topf!“ (Mit Dank an EF)