Akademisierung und Zukunftsfähigkeit

Der Verlag Droemer-Knaur kündigt für das Frühjahr 2017 diese politischen Top-Titel an und bewirbt sie mit folgenden Sätzen: Jahrbuch rechte Gewalt 2017 – ‚Der rechte Mob macht mobil’. Angst für Deutschland – ‚Bedroht die AfD unsere Demokratie?’ Kaltland – unter Syrern und Deutschen – ‚Der harte Alltag der Integration und Willkommenskultur’. Habt keine Angst – ‚Angst vor islamistischem Terror und Vorurteile gegenüber Muslimen bestimmen den öffentlichen Diskurs’. Das gespaltene Land – ‚Der gesammelte Frust begünstigt überall in den westlichen Staaten den Aufstieg von Populisten’. Lektüre für zuversichtliche, jedem Alarmismus abholde Leser.

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Gemeinhin gilt die Akademisierung als Ausweis für den Bildungsstand und die Zukunftsfähigkeit eines Volkes. Auch die OECD mit ihren bekannten PISA-Studien verfährt so. Daher wenig überraschend: Deutschland toll, Burundi schlecht. 

Tatsächlich scheint das Gegenteil richtig: Der Akademisierungsgrad ist längst zur Gefahr für dieses Land geworden. Zutreffend bemerkte Axel Robert Göhring kürzlich bei Tichys Einblick, nur Studenten oder Akademiker hingen der Willkommenskultur an; wer dagegen in einem Lehrberuf arbeite oder ohne Ausbildung tätig sei, sähe den ungelenkten Zuzug von Migranten überwiegend skeptisch.

Dieses Wahrnehmungsgefälle ist nicht ganz neu. Spätestens mit den Reformen der 1970er Jahre verließ der Realitätssinn endgültig die Universitäten und machte Platz für den Glauben an die ideale Welt. Nicht zufällig ähneln seit dieser Zeit die universitären Cafeterien evangelischen Begegnungsstätten, mit Postern und Handzetteln zu Fair Trade, Inklusion, Transgender-Themen und zur tätigen Nächstenliebe für irgendwelche Zwergvölker. Auch darin zeigen sich Wertigkeiten: Nicht Wissen ist Kern der universitären Ausbildung, sondern Barmherzigkeit.

Das war, solange nur ein kleiner Teil der Schulabgänger studierte und das Abitur einen gewissen Mindeststandard sicherte, auch kein Problem. Beides hat sich jedoch grundlegend geändert. Immer mehr Schulabgänger strömen an die Universitäten, immer weniger entspricht die Hochschulreife ihrem eigenen Anspruch. So verschiebt sich das Verhältnis zwischen Realisten und Träumern. Die formal ungebildeteren Klassen mit ihrem deutlich größeren Wirklichkeitssinn geraten zunehmend in die Defensive.

Diese Erfahrung macht auch, wer im Bekanntenkreis diskutiert. Nur bei Akademikern findet man jenes starrsinnige Beharren auf einer weltumfassenden Ethik, die keine Kompromisse kennt; und nur bei ihnen jene zwanghafte Resistenz gegenüber jedem Argument. Dass Diskussionen, sollen sie Erkenntnis vermitteln, zunächst einmal darauf beruhen, die Gegenpositionen zur Kenntnis zu nehmen, scheinen viele nicht zu wissen; und leider auch nicht, dass ein Mindestmaß an Informiertheit nicht notwendig schadet. Ein Chemiker, der nach eigener Auskunft weder den Koran noch irgendeinen Klassiker zu den politischen Strukturen des Islam gelesen hat, eröffnet das Gespräch mit der Feststellung, jede Kritik am muslimischen Glauben sei rassistisch. Eine Zahnärztin, die die Federalist Papers für einen Hygieneartikel von Rossmann halten dürfte, belehrt mit Ausführungen über das Verhältnis von Staat zu Religion. Und eine Musikerin klagt im schrillen Diskant über das ‚peinlich-absurde’ Parteiprogramm der AfD, das den Zuzug von Ausländern verbiete, Frauen an den Herd verbanne und das musikalische Repertoire auf deutsche Opern und deutsche Musik begrenze. Den Google-gestützten Beweis, dass nichts davon im Parteiprogramm steht und allein ihre Unkenntnis peinlich-absurd ist, übergeht sie. Auch wenn der Grund aller Empörung entfällt, will man doch an ihr festhalten.

Diese drei Fälle sind keineswegs Ausreißer – vielmehr erlebt man solche Gespenstergespräche jeden Tag. Während sich jene Chemiker, Ärzte oder Musiker auf dem Gebiet ihrer Profession mit guten Gründen nichts von jemandem außerhalb ihres Faches sagen lassen würden, halten sie den umgekehrten Weg für selbstverständlich. Denn die aktuellen staatspolitischen und ethischen Fragen werden weniger vom Bedürfnis der Erörterung beherrscht, sondern von dem der Belehrung. Da lässt man sich ungern von Fakten beirren. Folgerichtig lautet das erste Gesetz der Debatte, mangelnde Kenntnisse durch Entschlossenheit auszugleichen.

Und das zweite heißt: Beharrung. Selbst wenn jedes Argument widerlegt, jeder Einwand entkräftet wurde, lautet die ewig gleiche Formel: „Aber dennoch…“ So erklärt man Argumente für irrelevant – und damit auch jeden Diskurs. Es ist eine Regression ins Infantile: Wer beim Halma verliert, wischt die Spielfiguren vom Brett. In der Debatte ist dieses Wegwischen der Verweis auf rein subjektive Antipathien: Ja, zugestanden, inhaltlich habe man schon recht, aber jemanden, der so aussähe wie Frau von Storch oder Frau Petry, den könne man einfach nicht wählen. Dass dieser Einwand, will man ihn denn so nennen, zumeist von Frauen kommt, macht ihn nicht weniger äußerlich. Und nicht einmal der Hinweis, dass auch Claudia Roth, Renate Künast oder die Bundeskanzlerin kaum der Venus von Botticelli glichen, führt zur Besinnung. Mit Akademikern, so muss man feststellen, ist schwer zu reden.

Doch mag das ein Anlaß zur Hoffnung sein, wenn auch nicht für dieses Land. Denn Burundi liegt nicht nur bei der Akademisierung weit hinter Deutschland, sondern ebenso in Sachen Veggie-Day, Unisex-Toiletten und Radwegen. Gute Voraussetzungen für eine staatspolitisch glänzende Zukunft.

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Der oft kluge Abgeordnete von Notz (GRÜNE) spricht sich gegen die strafrechtliche Sanktionierung von FakeNews aus. Grundsätzlich hat er recht. Allerdings wäre es, würde man Falschmeldungen unter Strafe stellen, auch ruck-zuck vorbei mit SPIEGEL, SZ oder TAGESSCHAU. Kein kleiner Gewinn.

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Gespräch mit einem Taxifahrer aus einer Kleinstadt bei Berlin. Als 2000 Migranten einquartiert wurden, habe er sich gefreut. „Das war hier bisher für Taxifahrer kein El Dorado!“ Dann aber Fahrten zu Ämtern, Ärzten, Schulen. Sein Umsatz habe sich in den ersten Wochen vervielfacht, tagsüber gab’s „keine Pause.“ Inzwischen hat sich seine Sicht geändert. „Was die alles bezahlt kriegen. Das ist ohne Worte. Wohnung, Möbel, Heizung, Arzt, Zähne.“ Und eben Taxifahrten. Weil es in der Stadt keinen Halal-Schlachter gebe, sei zweimal auch eine Fahrt nach Berlin genehmigt worden. „70 Kilometer und retour, um Fleisch zu kaufen. Auf Steuerkosten! Und nie’n Danke, immer Fordern, Meckern, schlechtgelaunt sein. Ich kann nur noch kotzen!“ Die Deutschen als Servicepersonal, das den Service auch noch selbst bezahlt.

Nachtrag: Das zuständige Amt der Stadt will nichts von einer Einkaufsfahrt zu einem Halal-Schlachter in Berlin wissen. Allerdings wirkte der Taxifahrer nicht wie einer, der Geschichten erfindet, zumal die Ungleichbehandlung von Deutschen und Migranten in Fragen finanzieller Unterstützung längst nachgewiesen ist.

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Zu Verhältnismäßigkeiten: Wenn Björn Höcke von der 1000jährigen Geschichte spricht, die der Dom und Marktplatz von Erfurt ins Gedächtnis riefen, ist dies viel, viel schlimmer, als wenn eine Berliner Staatssekretärin für die Scharia wirbt, ein Justizminister das Recht beugt oder eine Vizepräsidentin des Parlaments zustimmend hinter einem Transparent herläuft, das Deutschland als ‚mieses Stück Scheiße’ bezeichnet. Das muss mal gesagt werden.

Vollverschleierung, Koranverbot – Politik als Placebo

Mal wieder am Reichstag. Versetzt vor dem Eingang seit Jahren Container, in denen sich die Besucher registrieren lassen müssen. Ein sprechendes Symbol für dieses Land: Ohne Sinn für Ästhetik und Willen zur Gestaltung; selbst der Raum vor dem Reichstag ein Provisorium mit der Anmutung eines Hafenlagers. Letztlich zeigt sich hier die Hybris der politischen Elite: Für Besucher, für das dumme Volk reichen Container. Undenkbar vor Congress oder Unterhaus.

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In Augustdorf bei Bielefeld hat ein Mann aus Guinea, der nach Ablehnung seines Asylantrags lediglich ‚geduldet’ wird, eine Prostituierte gewürgt und ihr die halbe Zunge abgerissen. „Ich war unzufrieden mit der Arbeit der Dame“, sagte der Täter bei der Vernehmung. In Berlin tritt ein Lump mit Migrationshintergrund eine junge Frau ohne Warnung und Anlass hinterrücks eine Treppe hinunter. In Münster vergewaltigt ein Eritreer, eingereist 2013, eine 79jährige. In Hameln zieht ein Deutsch-Türke seine Lebensgefährtin an einem Seil mit dem Auto 250 Meter durch die Innenstadt; das Opfer überlebt schwerverletzt. In Kiel zündet jemand, der noch nicht lange hier wohnt, seine Frau auf offener Straße an; die Frau stirbt an ihren Verbrennungen. In Freiburg tötet ein Afghane eine 19jährige, in Bochum vergewaltigt ein Syrer zwei Studentinnen. Angesichts solcher Taten wirkt das Lamento über die ‚Verrohung der Sprache’, angestimmt von unserem Bundespräsidenten, Angela Merkel, Carolin Emcke und anderen Narren von ZEIT und SPIEGEL, noch deplazierter als bisher.  

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Sure 2, Vers 193: „Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und die Religion (allein) Allahs ist.“ Vermutlich die Erfindung der ‚strukturellen Gewalt’. Die Mohammedaner als die ewig Verfolgten, deren hemmungslose Brutalität immer Notwehr.

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Ein Unternehmer aus Kiel, vor dessen Firma die schon erwähnte Frau verbrannte, kommentiert das Verbrechen: „So etwas gab es in den Ländern, aus denen diese Leute kommen, immer“, in Deutschland „sogar noch vor 70 Jahren. Die maßvolle Aufnahme von Asylbewerbern ist ein super erstklassiges Marketinginstrument für D und unseren Export.“ Die Tötung von Kiel als akzeptable kulturelle Prägung, der Holocaust als Verbot eigener Empathie und Empörung, schließlich die Tote als bloßer Buchungsposten des Exports.

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“The Islamic State is a byproduct of Al Azhar’s programs… Al Azhar says there must be a caliphate and that it is an obligation for the Muslim world. Al Azhar teaches the law of apostasy and killing the apostate. Al Azhar is hostile towards religious minorities, and teaches things like not building churches… Al Azhar teaches stoning people. So can Al Azhar denounce itself as un-Islamic?” — Sheikh Muhammad Abdullah Nasr, a scholar of Islamic law and graduate of Egypt’s Al Azhar University.

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Alle für eine, eine für nichts. Der letzte Parteitag der CDU machte einmal mehr deutlich, was die Kanzlerin unter Loyalität versteht. Für ihre Wiederwahl zur Parteivorsitzenden samt 11-minütigem Applaus revanchierte sich Angela Merkel mit der kühlen Absage an den Beschluss ihrer Wähler zur doppelten Staatsbürgerschaft.

Das aber wird für Parteimitglieder nicht die einzige Enttäuschung bleiben. Auch das Verbot der Vollverschleierung, für das die Kanzlerin plädierte, ist Fassadenschieberei. Verfassungsrechtlich dürfte die Chance auf Umsetzung nahe Null liegen.  

Denn in diesem Land steht es jedem frei, sich zu kleiden, wie er mag. Er kann sich Perücken oder Turbane aufsetzen, mit Motorradhelmen oder Balaclava durch die Stadt laufen, sich Schals um den Kopf wickeln. Die Verdeckung des Hauptes ist alles andere als ein aggressiver Akt; im Gegenteil offenbart sich in ihr eher der Anspruch auf totale Privatheit. Man will mit der Welt nichts zu tun haben, nicht angeschaut, von keinem nassforschen Jugendlichen zur Konversation genötigt werden. Mehr Defensive geht nicht. Darin ein offen feindliches Verhalten zu sehen, lässt sich kaum gerichtsfest begründen. Auch der Niqab ist eine freie Entfaltung der Persönlichkeit, wenn auch eine der rabiaten Abgrenzung. Selbst wenn man ihn nicht als Ausdruck der Religionsfreiheit würdigt, wäre die Verschleierung zumindest durch Artikel 2 Grundgesetz geschützt. Dass auf Demonstrationen Vermummungsverbote gelten, dass die offene Gesellschaft offene Visiere erfordert, hat damit nichts zu tun. Wer nicht demonstrieren will, wer keine Lust hat auf öffentliche Debatte, ist frei in der Entscheidung, wie viel er von sich zeigt. Der Einkauf bei Lidl, die Fahrt im Bus erfordert kein ‚offenes Visier’. 

So hat Merkels Vorschlag, und das wird sie wissen, keinerlei Aussicht auf Umsetzung. Das Bundesverfassungsgericht würde ein solches Gesetz umgehend kassieren. Aber vielleicht ist das auch die Absicht: Immerhin könnte Merkel dann sagen, sie habe es zumindest versucht. Besser lassen sich Placebos für’s Parteivolk nicht verpacken.

Und es ist nicht das einzige. Auch Innenminister DeMaizière (CDU) und sein nordrhein-westfälischer Kollege Ralf Jäger (SPD) versuchen seit Wochen, sich als Kämpfer gegen die islamische Unterwanderung zu profilieren. Höhepunkt war das von martialischen Durchsuchungsaktionen begleitete Verbot der Aktion ‚Lies’, der kostenlosen Verteilung des Koran. Dabei dürfte kaum etwas mehr von der Religionsfreiheit geschützt sein als die friedliche Vergabe jenes Bücher, auf dem der Islam als Schriftreligion beruht – zumindest so lange man ihn nicht als verfassungsfeindliche Ideologie von eben diesem Schutz ausnimmt. Das aber ist die entscheidende Frage, und sie ansprechen wollen weder Merkel noch De Maizière oder Jäger. Nicht nur würde eine solche Debatte viele Muslime und damit Wähler und Mitglieder von CDU und SPD düpieren; sie wäre auch das Eingeständnis, dass die AfD mit ihren Warnungen richtig liegt.

Die Verbote von Koranverteilung und Verschleierung sind daher nur Spiegelfechtereien; verfassungsrechtlich haben sie, so lange das Bundesverfassungsgericht seiner törichten Linie der Grundrechtsrelativierung zugunsten von Religionen weiterhin folgt, keine Aussicht auf Bestand. Doch auch in SPD und CDU wachsen offensichtlich die Zweifel an der Vereinbarkeit von Grundgesetz und Islam.

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Laut einem Bericht der Internet-Site zerohedge sollen zahlreiche NGOs (Nicht-Regierungsorganisationen) an der Einschleusung afrikanischer Migranten nach Europa beteiligt sein. Dies würden Aufzeichnungen über den Pendelverkehr von Booten zwischen Italien und der nordafrikanischen Küste belegen, welche auf den Namen von NGOs wie ‚Ärzte ohne Grenzen’, ‚Save the children’ oder dem Potsdamer Verein ‚Jugend rettet’ registriert sind. Offensichtlich würden die Boote die Migranten direkt in afrikanischen Hafenstädten an Bord nehmen, also als Schleuser arbeiten. Sollte die Politik das Schleusertum tatsächlich bekämpfen wollen, könnte sie bei den hiesigen Niederlassungen der NGOs und ihren Vertretern einmal nachfassen.

Kuba: Fluch der Bildung, Fluch den Ärzten!

Verrücktheiten des Alltags: Mit der Begründung, dass Geschlecht nur ein soziales Konstrukt ist, habe kürzlich ein habilitierter Wissenschaftler mit exzellenten Examina seinen Vornamen von Klaus in Claudia geändert und sich so auf einen Gender-Lehrstuhl einer deutschen Universität beworben. Antwort der Verwaltung: In solchen Fällen zähle allein die biologische Prägung.

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„Weniger Demokratie wagen“. Als Slogan für eine Partei über alle Maßen geeignet.

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Hier und dort Empörung über die freundlichen Worte führender Politiker von GRÜNE, LINKE, SPD zum Tod Fidel Castros. Aber hat man etwas anderes erwartet? Wenn es zwei Konstanten in der linken deutschen Politik gibt, dann diese beiden: Jede Chance zur Narretei wird beherzt ergriffen, dazu Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte desavouiert. Nichts Neues unter der roten Sonne.

Tatsächlich war und ist Kuba ein durch und durch deprimierendes Land, ein Herz der Finsternis in der Karibik, ein Ceausescu-Reich unter Palmen. Überall Geheimdienst und Spitzel, überall Verfall und Fäulnis. Nachts in vielen Häusern und Höfen der Funkenschlag maroder Stromleitungen, die nur deshalb nicht zu Feuern führten, weil das Wasser die Innenwände hinunterlief. Die spanischen Kolonialbauten schwarz von Moos und nassem Schimmel, die sozialistische Plattenarchitektur schon bei Fertigstellung verrottet durch Seeluft und Sonne. Alles kaputt, auch die Menschen. In Erinnerung bleibt Kuba nur durch eine Besonderheit: Es war das einzige Land, in dem man als Mann kaum auf die Straße konnte, ohne dauerhaft belästigt zu werden. Wer abends über den Malecón schlenderte, wurde im Minutentakt von Frauen angesprochen: Ob man mit ihnen schlafen wolle, oder, wenn man das verneinte, mit ihren Töchtern, Müttern, Großmüttern, Tanten, ihren Männern, Vätern, Söhnen? Kein Land hat die sexuelle Selbstausbeutung aus wirtschaftlicher Not so befördert wie eben jenes, dessen Revolution auch durch die Empörung über das Bordellunwesen befeuert wurde, das die Mafia in Havanna betrieb. Und keines ist kapitalistischer, besessen vom Gelderwerb. Wo selbst Gymnasiallehrer nicht mehr als 8 Dollar im Monat verdienen, wo selbst einfachste Konsumgüter nur gegen Devisen zu bekommen sind, wird der Erwerbsgedanke zwangsläufig übermächtig. Und so ist Kuba auch, entgegen aller vorgeblichen Leichtigkeit des Buena Vista Social Club, ein Land ohne Fröhlichkeit, erdrückt von Hoffnungslosigkeit und Langeweile. Selbst der Sex, so schildert es Pedro Guitiérrez in ‚Schmutzige Havanna Trilogie’, ist dort kein Ausdruck von Liebe und Lebensfreude, sondern nur Zeittotschlagerei. Oft, weil mal wieder der Strom ausfällt und Radio wie Fernseher versagen, aber generell aus Mangel an Alternativen. Kein ganz unbekanntes Phänomen sozialistischer Welten. Die klassenlose ist oft auch die emotional verarmte, gleichzeitig übersexualisierte Gesellschaft.

Noch dazu: Das oft als vorbildlich gepriesene Schul- und Gesundheitssystem Kubas war der wohl perfideste Akt des unfidelen Terrors, getreu dem Motto: Wenn das Leben schon trostlos ist, soll es wenigstens lange dauern und jedem bewusst machen, was er alles verpasst – an verbotener Literatur, verbotener Kunst und all den Möglichkeiten jenseits des Meeres.

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Ein Schreiben der privaten Krankenversicherung. Die Beiträge steigen um 20 Prozent. Verantwortlich sei, so die Krankenkasse, unter anderem die Nullzinspolitik der europäischen Zentralbank als Folge der Euro-Rettung. Die Ausplünderung der Deutschen durch Herrn Draghi und seine Helfershelfer in Regierung und Bundestag wird fühlbar. Bei den Lebensversicherungen wird es noch etwas dauern, bis die Deutschen aufwachen. Doch schon die aktuellen Beitragserhöhungen wie auch das nichtexistente Zinsniveau von Bankeinlagen sind ein Grund, alle Befürworter von EU und Euro aus dem Land zu jagen.

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Adenauers Ernennung von Hans Globke, dem Kommentator der Nürnberger Rassegesetze, zum Chef des Kanzleramtes war vielleicht die erste Form einer Willkommenskultur, die über alles Totalitäre hinwegzusehen bereit war: Der Nationalsozialismus gehöre zwar nicht zur Bundesrepublik, aber mit den Nazis könne man sich arrangieren.

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Ein Leser teilt mit, einige Landkreise und Städte Nordrhein-Westfalens würden sensationelle Steigerungen des Fremdenverkehrs vermelden – weil sie die Belegung vormals leerstehender Hotels mit ‚Flüchtlingen’ als Erfolg des Tourismus verbuchten. Eine im übertragenen Sinne doppelte Buchführung, nämlich als doppelte Irreführung: Weder Flüchtlinge noch Touristen. Deutsche Statistiken…

It’s the culture, stupid: Trumps Triumph

„Die mit Vorfahrtsberechtigung erfolgende, forcierte Einschleusung von Frauen in die wirtschaftlichen, halbstaatlichen und staatlichen Institutionen verändert deren Charakter grundsätzlich. Jede leistende Institution braucht, wenn sie funktionieren soll, einen ‚Geist’ und ein Anspruchsethos und muß selbstverständlich an und von ihren Mitgliedern zehren. Der sichtlich nicht umkehrbare Anspruch der Frauen aufs ‚Versorgtwerden’ (und ihre darauf basierende ‚Ethik der Fürsorge’) macht aus Leistungsinstitutionen Sozialwerke, wie man nicht nur an der Aufrüstung der Bundeswehr mit Kindertagesstätten sieht. Die Dysfunktionalität einer Institution (Schule, Universität, Justiz, Medizin, Presse) ist zum Grad ihrer personalen und mentalen Feminisierung proportional.“

„Beim Ausfall des generösen staatlichen Großversorgers wird sich sofort zeigen: Eine Frau ohne Mann ist kein Fisch ohne Fahrrad, sondern ein Parasit ohne Wirt. Um die scheinbare Misogynie zu mildern, sei hinzugefügt: Ein Mann ohne Frau ist in generativer Hinsicht ebenso ein Parasit ohne Wirt.“

Beide Zitate aus einem Essay von Thomas Hoof in der Zeitschrift ‚Sezession’

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Wirklich. Wirklich, wirklich hinsehen müsse man, die Wirklichkeit erkennen, die Sorgen der Wähler wirklich ernst nehmen. So, cum grano salis, SPIEGEL-Chef Klaus Brinkbäumer am Sonntag im ARD-Presseclub. Denn klar sei: Es fehle an wirklichen Bildungsmöglichkeiten, an wirklicher Chancengleichheit. Die Wahl Trumps habe hier ihre Ursache.

Das hatte er zuvor schon im aktuellen SPIEGEL geschrieben. Und viele seiner Kollegen, in den Wochen zuvor mit allen Prognosen am Ziel vorbei, beeilen sich, es ebenso zu sehen. Die Wahl Trumps sei der Aufstand der Abgehängten gegen den sozialen und ökonomischen Abstieg. Der ‘white trash’, so eine unwidersprochene Denunziation am Wahlabend in der ARD, habe Trump ins Weiße Haus befördert.

Aber ist das der scharfe Blick auf die Wirklichkeit, den Brinkbäumer fordert? Wer auf die Kampagne des designierten Präsidenten schaut, kann über diese Interpretation nur staunen. War Trumps Slogan „Arbeiter zuerst“? Forderte er „Mehr Ausbildung, mehr Chancen, mehr Lohn“? Eben nicht. Zwar sprach Trump auch davon, Arbeitsplätze zurückzuholen, aber seine wichtigsten Botschaften waren: „America first!“, “We make America great again!“ und „We want our country back!“ Das sind klar national konnotierte Ansagen. Und auch seine Ausfälle gegen Latinos und Muslime machen deutlich: Es ging um Selbstverständnis, nicht um ökonomische Fragen. Wenn Bill Clinton „It’s the economy, stupid!“ dekretierte, ist Trumps Claim das genaue Gegenteil: „It’s not the economy, stupid. It’s culture and identity!“ Kultur und Identität. Darum geht es im Kern. Und nicht nur dort.

Ein großer rosa Elefant steht im Zimmer, aber kaum einer wagt, ihn zu benennen. Anders als Kommentatoren und Politiker meinen, geht es nicht vorrangig um soziale Fragen. Wäre es so, würden die neuen europäischen Rechtsparteien kaum von Sozialisten und anderen linken Parteien Wähler abziehen; tatsächlich gewinnen sie dort am meisten. Bei den letzten Wahlen wechselten in Baden-Württemberg 90.000 Wähler von den Sozialdemokraten zur AfD, in Sachsen-Anhalt 37.000, in Berlin 24.000 – und 22.000 von der LINKEN. Auch in den USA haben bekanntlich nicht die Demokraten gewonnen, sondern die Republikaner – obwohl dort, anders als in Europa, der Verlust des Arbeitsplatzes den sozialen Absturz bedeutet. Und dennoch siegte Trump!

Worum also geht es? Es geht um die Frage, wer wir sind. Es geht um Leitkultur und Diskurs-Herrschaft. Und es geht um alles, was das linke Projekt ausmacht. Genau deshalb ducken sich die Medien weg.

Denn die Antwort umfasst weit mehr als Multikulti, also die Frage, ob man, beispielsweise in Europa, Angehörige einer rückständigen, oft feindlichen, zumeist parasitären Unkultur ins Land holen und dauerhaft versorgen will. Es geht um die Herrschaft einer Ideologie, die den Menschen als erziehungsbedürftig betrachtet, als Objekt staatlichen Nannytums: Um das linke Projekt der Re-Education zum besseren Menschen, zum immer toleranten, bunten, umweltbesorgten Veganer, der jede Ideologie des Augenblicks umarmt: Neben Multikulti auch Frühsexualisierung, GenderMainstreaming, Inklusion, Feinstaub, Windenergie, VeggieDay, autofreie Zonen. Es geht um die Politik der täglichen Gängelung, um die endgültige Umwandlung des Landes in ein permanentes Erziehungslager.

Diese Erziehungsdiktatur fördert Entwicklungen, die nicht nur Wähler in Amerika nerven. Viele haben es satt, dass angeblich diskriminierte Gruppen ständig bevorzugt werden, bei Jobsuche, Wohnung, Beförderung; satt haben sie auch den absurden und jeder freien Gesellschaft feindlichen Kult um Rücksichtnahme auf irgendwelche Gefühle und Frustrationen, auf Gebetszeiten, Bilder- oder Speiseverbote. Und satt haben sie vor allem, nur deshalb als Faschist, Rassist, Sexist, als bösartig, religionsfeindlich oder dumm bezeichnet zu werden, weil ihre Meinung nicht dem Mainstream entspricht. So wirkt die Wahl in Amerika auch wie ein Entscheid für die Meinungsfreiheit, gegen die Schweigegebote der politischen Korrektheit.

Und es ging um noch etwas, für das das Projekt der Linken steht: Um die Auflösung aller Bindungen. Wer den Neuen Menschen schaffen will, den unsexistischen, nicht-aggressiven, verständnisvollen, weltoffenen, femininen Typus, muss alte Muster brechen. Der Neuprägung hinderlich sind Familie, Heimat, Nation, Kirche, Kameradschaft, Kultur, Geschlecht. Erst die Bindungslosigkeit kreiert den perfekten und perfekt manipulierbaren Menschen, der zwar nicht tolerant ist, aber allem gegenüber gleichgültig – weil er nichts kennt, wofür es sich einzutreten lohnt.

Auch das wurde in den USA abgewählt – die Auflösung aller Bindungen, die Absage an Ehe, Familie, Christentum, Nation. Und genau hier dürfte auch der Schlüssel für die Globalisierungsverweigerung liegen. Viele Amerikaner leben vom Ex- und Import, und auch unter den frei flottierenden Beratern, Ingenieuren und sonstigen Profiteuren der globalen Wirtschaft fand Trump seine Wähler. Aber sie wollten diese Gewinne nicht um den Preis der Entwurzelung. „We want our country back“ ist der Schlachtruf einer Rückbesinnung, die dem Profit nicht alles opfern will. Nicht die globale Wirtschaft haben die Amerikaner abgewählt, sondern die globale Entwurzelung. Dass sich linke Programmatik und ein Neo-Liberalismus, der den Menschen als Arbeitsameise, Logistikproblem und lebendiges Stückgut betrachtet, in dieser Entwurzelung treffen, mag zur Verwirrung beitragen. Aber die Amerikaner als Freihandelsgegner zu betrachten, geht vermutlich fehl. Ihr Protektionismus dürfte ihren Werten gelten, nicht ihren Märkten.

Doch eine Debatte über solche Fragen scheint in Deutschland ausgeschlossen. Was sich öffentliche Debatte nennt, ist tatsächlich öffentliche Predigt, eine dekretierte Meinung ohne Möglichkeit zum Widerspruch. Ob man die anfangs zitierten Sätze zur Rolle der Frau in Institutionen für richtig oder falsch hält, sei dahingestellt; aber dass sie in einer Zeitschrift mit Kleinstauflage erschienen, ist bezeichnend. Zwar verträgt sich das Neutralitätsgebot von Institutionen kaum mit einer Einstellungspraxis, die dieses Gebot zugunsten geschlechtsspezifischer Kriterien verletzt, und auch den fraglichen Einfluß ‚fürsorge-ethischer Konzepte’ auf staatliche Einrichtungen müsste man diskutieren. Aber glaubt jemand ernsthaft, ein solch anti-feministischer Diskurs wäre in SZ oder ZEIT, im SPIEGEL oder selbst der FAZ möglich? Zu Recht meinte die Basler Zeitung mit Blick auf das Versagen der Medien vor wie nach der Wahl Trumps, „ein Beruf schaffe sich ab“ – durch Besserwisserei, Starrsinn und politische Korrektheit. Tatsächlich ist das längst passiert. Nicht der „Abmarsch in die totale Irrelevanz“ ist zu sehen, sondern Ankunft und Verharren.

Über den Niedergang der etablierten Medien muss daher, abgesehen von den Betroffenen, niemand trauern. Zwar haben Presse und Fernsehen noch einen Wert für die Verbreitung nachrichtlicher Fakten; doch ihre Funktion in der öffentlichen Debatte haben sie längst an apokryphe Zeitschriften und das Netz verloren, und mehr noch: demokratie-theoretisch ist der von ihnen verbreitete Mehltau politischer Korrektheit außerordentlich schädlich. Wer daher nach den Verlusten fragt, den der Untergang beispielsweise von STERN, SPIEGEL oder Süddeutsche für dieses Land hätte, müsste auch nach dem Nutzen fragen. Der wäre vielleicht gar nicht so gering.

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Immer wieder der Vorwurf, Trump habe kein konsistentes Programm, er entscheide heute so und morgen anders. Das nannten viele Medien bei der deutschen Kanzlerin einst zustimmend „Fahren auf Sicht“.

Über Schlüsselromane, Hoffnung und Masi

Verehrte Leser, nach 108 Folgen ändert dieser Blog sein Erscheinungsbild. Wie Sie vermutlich wissen, bin ich der AfD beigetreten. Damit wurde ich vom Publizisten zum Politiker, von einer politisch ungebundenen Stimme zu einer meiner Partei.

Beides sollte man klar auseinanderhalten. Und daher ändert sich zwar nicht die Form, aber die Anmutung dieses Blogs – mit einem klaren Hinweis auf meine parteipolitische Bindung. Zudem gibt es nun oben in der Menüzeile einen direkten Link zu meinen Videos sowie die Möglichkeit, sich per Mail über meinen Newsletter informieren zu lassen.

Ansonsten nur die Bitte: Bleiben Sie mir und dieser Seite gewogen, befördern Sie sie auch weiterhin mit Ratschlägen, Anregungen, Kritik! Dafür schon hier meinen Dank!
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Bei Rossmann: „Entschuldigen Sie, wo finde ich Papierhandtücher? – Im ersten Stock – Und wo dort? – Neben den Damenbinden. – Die kaufe ich selten. – Wieso?“ Einkaufen in Zeiten des GenderMainstreaming…

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Als mein Vater am „Staatsstreich“ arbeitete, unterhielten wir uns über die Möglichkeiten alternativer Geschichte, was also passiert wäre, wenn einer der vielen Anschläge auf Hitler Erfolg gehabt hätte. Höchstwahrscheinlich, so meinte mein Vater, wären die von Hitler gezügelten wie beförderten Rivalitäten zwischen den Männern der zweiten Reihe sofort ausgebrochen. Die NSDAP hätte sich gespalten, mittelfristig wohl die SS als die am besten organisierte und rücksichtsloseste Organisation die Macht übernommen, mit Himmler als Reichskanzler. Vor dem Krieg hätte vielleicht noch das Militär einen Putsch versucht. Alle anderen gesellschaftlichen Gruppen, ob Parteien, Gewerkschaften oder Kirchen, hätten keine Rolle gespielt. „Zivilisatorisch waren sie erschöpft, ihre Parteiabzeichen Feigheit und Hoffnung. Feigheit vor Nachteilen und Hoffnung darauf, dass es wohl nicht so schlimm kommen werde. Beides sind politisch große Verderber“.

Daran gedacht, als ich kürzlich auf einer Autofahrt einmal wieder die griechischen Sagen von Gustav Schwab hörte. Für die alten Griechen gehörte die Hoffnung zu den Übeln der Pandora, die aber nicht aus der Büchse entweichen konnte. Später muss ihr das gelungen sein.  

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Dass ich den Islam zu den totalitären Ideologien zähle, ihn für ebenso bösartig, geist- und kulturfeindlich halte wie den Nationalsozialismus, habe ich schon öfter bekundet, und ich stehe damit nicht allein: Viele Experten sehen es ebenso. Rezeptionsgeschichtlich gibt es allerdings zwei gravierende Unterschiede. Der Nationalsozialismus hatte außerhalb seiner Verehrer keinerlei Freunde, Sympathisanten, Tolerierungsbereite; und es gab zu jener Zeit auch keine anderen Staaten, die seinem terroristischen Gesellschaftsmodell folgten und damit als Abschreckung und Warnung dienen konnten. Das ist beim Islam völlig anders. Und daher Schande über alle, die dies nicht sehen wollen.

Davon gibt es leider viele. Bei der Pressekonferenz zu meinem Parteieintritt zahlreiche frühere Kollegen, die sich über meine Kritik am totalitären Charakter des Islam erregen. Besonders eine junge Frau in einem hübschen kurzen Rock tut sich hervor. Sicher ist: Keiner der Anwesenden könnte in einem islamischen Staat seinen Beruf so betreiben wie hier; die junge Frau dürfte gar nicht arbeiten, wäre in keiner Pressekonferenz und müsste sich verschleiern – und wenn sie dies nicht täte oder heimlich ihrem Beruf nachginge, wäre sie vermutlich bald tot.

Ein Freund sieht die positiven Aspekte der Islamisierung: Endlich könnten die Deutschen das Trauma des Nationalsozialismus’ überwinden. Denn im Vergleich sei der Nationalsozialismus der eindeutig humanere Terrorismus, habe er doch die Frauen sehr viel freundlicher behandelt. Na bitte…

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„Of the people, by the people, for the people…“ Abraham Lincoln, Gettysburg Address. Heute vermutlich als Motto des skandalösesten Populismus’ denunziert.

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Ein Leser beglückt mit dem treffenden Ausdruck: Die Masi!

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Nach 30 Jahren in einem Berliner Café einem Bekannten begegnet, der in Bonn Volkswirtschaft studierte. Zwei Sätze des Hallo, dann ein 10-minütiger Vortrag, warum meine Position zum Islam grundfalsch sei. Mit Höflichkeiten hält man sich nicht mehr auf. Irgendwann meine Rückfrage, was er zum Thema Islam gelesen habe, und was zu staatspolitischen Fragen. Nichts. Die übliche Haltung aller Ideologen: Unkenntnis, Desinteresse an den Arbeiten ausgewiesener Fachleute – und Überheblichkeit.

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Ein anderer Leser schickt dieses schöne Zitat Otto von Bismarcks: “Die Interessen des Vaterlandes dem eigenen Gefühle von Liebe oder Hass gegen Fremde unterzuordnen, dazu hat meiner Ansicht nach selbst der König nicht das Recht.”

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An der Freien Universität Berlin etabliert sich ein neuer Missbrauch der Religionsfreiheit: Regelmäßig würden, so berichtet ein Professor, große Gruppen von Muslimen die Korridore der Universität für angeblich spontane, tatsächlich aber geplante Betübungen besetzen, unter Duldung der Universitätsleitung. Eine weitere Eroberung eines eigentlich religionsfreien Raumes, assistiert von Feigheit und falscher Toleranz. So sei es nur noch eine Frage der Zeit, wann auch das Lehrprogramm von den Muslimen bestimmt werde. Ähnliches hört man aus Hamburg, Köln, Frankfurt.

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„Dem möchte man nicht im Dunkeln begegnen“. Stimmt meistens nicht. Man will dem so Bezeichneten eigentlich nie begegnen, und schon gar nicht bei Tage.

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Ein Freund vertreibt sich mit seiner Frau die Zeit auf Autofahrten mit dem Spiel „Schlüsselroman“. Jedes belletristische Buch werde als Tatsachenbericht genommen, dann in der Welt der Bundesrepublik nach denkbaren Vorbildern der fiktiven Figuren gesucht. Hübsch die Auflösung zur Hauptfigur Francois aus Houellebecqs „Unterwerfung“. Erforderlich sei ein gescheiter, aber nicht nur karrieremäßig frustrierter und deshalb zynischer Mann mittleren Alters, dem Islam gegenüber von korrumpierter Nachsicht. Nach kurzem Nachdenken habe die Frau gemeint: Stegner.

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Welche Folgen hat die von Justizminister Maas geplante Legalisierung von Kinderehen für die Strafbarkeit von Kinderpornographie? Wenn der Geschlechtsakt mit Minderjährigen erlaubt werde, kann der bloße Erwerb, Besitz oder Vertrieb von vergleichbaren Bildern kaum strafbar bleiben. Man sollte den Justizminister darauf hinweisen: Für seinen Parteifreund Sebastian Edathy käme die Liberalisierung zu spät.

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Und wieder einmal herzlichen Dank für jene Spenden, die von Zeit zu Zeit anonym übersandt werden!