Über Schlüsselromane, Hoffnung und Masi

Verehrte Leser, nach 108 Folgen ändert dieser Blog sein Erscheinungsbild. Wie Sie vermutlich wissen, bin ich der AfD beigetreten. Damit wurde ich vom Publizisten zum Politiker, von einer politisch ungebundenen Stimme zu einer meiner Partei.

Beides sollte man klar auseinanderhalten. Und daher ändert sich zwar nicht die Form, aber die Anmutung dieses Blogs – mit einem klaren Hinweis auf meine parteipolitische Bindung. Zudem gibt es nun oben in der Menüzeile einen direkten Link zu meinen Videos sowie die Möglichkeit, sich per Mail über meinen Newsletter informieren zu lassen.

Ansonsten nur die Bitte: Bleiben Sie mir und dieser Seite gewogen, befördern Sie sie auch weiterhin mit Ratschlägen, Anregungen, Kritik! Dafür schon hier meinen Dank!
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Bei Rossmann: „Entschuldigen Sie, wo finde ich Papierhandtücher? – Im ersten Stock – Und wo dort? – Neben den Damenbinden. – Die kaufe ich selten. – Wieso?“ Einkaufen in Zeiten des GenderMainstreaming…

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Als mein Vater am „Staatsstreich“ arbeitete, unterhielten wir uns über die Möglichkeiten alternativer Geschichte, was also passiert wäre, wenn einer der vielen Anschläge auf Hitler Erfolg gehabt hätte. Höchstwahrscheinlich, so meinte mein Vater, wären die von Hitler gezügelten wie beförderten Rivalitäten zwischen den Männern der zweiten Reihe sofort ausgebrochen. Die NSDAP hätte sich gespalten, mittelfristig wohl die SS als die am besten organisierte und rücksichtsloseste Organisation die Macht übernommen, mit Himmler als Reichskanzler. Vor dem Krieg hätte vielleicht noch das Militär einen Putsch versucht. Alle anderen gesellschaftlichen Gruppen, ob Parteien, Gewerkschaften oder Kirchen, hätten keine Rolle gespielt. „Zivilisatorisch waren sie erschöpft, ihre Parteiabzeichen Feigheit und Hoffnung. Feigheit vor Nachteilen und Hoffnung darauf, dass es wohl nicht so schlimm kommen werde. Beides sind politisch große Verderber“.

Daran gedacht, als ich kürzlich auf einer Autofahrt einmal wieder die griechischen Sagen von Gustav Schwab hörte. Für die alten Griechen gehörte die Hoffnung zu den Übeln der Pandora, die aber nicht aus der Büchse entweichen konnte. Später muss ihr das gelungen sein.  

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Dass ich den Islam zu den totalitären Ideologien zähle, ihn für ebenso bösartig, geist- und kulturfeindlich halte wie den Nationalsozialismus, habe ich schon öfter bekundet, und ich stehe damit nicht allein: Viele Experten sehen es ebenso. Rezeptionsgeschichtlich gibt es allerdings zwei gravierende Unterschiede. Der Nationalsozialismus hatte außerhalb seiner Verehrer keinerlei Freunde, Sympathisanten, Tolerierungsbereite; und es gab zu jener Zeit auch keine anderen Staaten, die seinem terroristischen Gesellschaftsmodell folgten und damit als Abschreckung und Warnung dienen konnten. Das ist beim Islam völlig anders. Und daher Schande über alle, die dies nicht sehen wollen.

Davon gibt es leider viele. Bei der Pressekonferenz zu meinem Parteieintritt zahlreiche frühere Kollegen, die sich über meine Kritik am totalitären Charakter des Islam erregen. Besonders eine junge Frau in einem hübschen kurzen Rock tut sich hervor. Sicher ist: Keiner der Anwesenden könnte in einem islamischen Staat seinen Beruf so betreiben wie hier; die junge Frau dürfte gar nicht arbeiten, wäre in keiner Pressekonferenz und müsste sich verschleiern – und wenn sie dies nicht täte oder heimlich ihrem Beruf nachginge, wäre sie vermutlich bald tot.

Ein Freund sieht die positiven Aspekte der Islamisierung: Endlich könnten die Deutschen das Trauma des Nationalsozialismus’ überwinden. Denn im Vergleich sei der Nationalsozialismus der eindeutig humanere Terrorismus, habe er doch die Frauen sehr viel freundlicher behandelt. Na bitte…

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„Of the people, by the people, for the people…“ Abraham Lincoln, Gettysburg Address. Heute vermutlich als Motto des skandalösesten Populismus’ denunziert.

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Ein Leser beglückt mit dem treffenden Ausdruck: Die Masi!

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Nach 30 Jahren in einem Berliner Café einem Bekannten begegnet, der in Bonn Volkswirtschaft studierte. Zwei Sätze des Hallo, dann ein 10-minütiger Vortrag, warum meine Position zum Islam grundfalsch sei. Mit Höflichkeiten hält man sich nicht mehr auf. Irgendwann meine Rückfrage, was er zum Thema Islam gelesen habe, und was zu staatspolitischen Fragen. Nichts. Die übliche Haltung aller Ideologen: Unkenntnis, Desinteresse an den Arbeiten ausgewiesener Fachleute – und Überheblichkeit.

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Ein anderer Leser schickt dieses schöne Zitat Otto von Bismarcks: “Die Interessen des Vaterlandes dem eigenen Gefühle von Liebe oder Hass gegen Fremde unterzuordnen, dazu hat meiner Ansicht nach selbst der König nicht das Recht.”

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An der Freien Universität Berlin etabliert sich ein neuer Missbrauch der Religionsfreiheit: Regelmäßig würden, so berichtet ein Professor, große Gruppen von Muslimen die Korridore der Universität für angeblich spontane, tatsächlich aber geplante Betübungen besetzen, unter Duldung der Universitätsleitung. Eine weitere Eroberung eines eigentlich religionsfreien Raumes, assistiert von Feigheit und falscher Toleranz. So sei es nur noch eine Frage der Zeit, wann auch das Lehrprogramm von den Muslimen bestimmt werde. Ähnliches hört man aus Hamburg, Köln, Frankfurt.

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„Dem möchte man nicht im Dunkeln begegnen“. Stimmt meistens nicht. Man will dem so Bezeichneten eigentlich nie begegnen, und schon gar nicht bei Tage.

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Ein Freund vertreibt sich mit seiner Frau die Zeit auf Autofahrten mit dem Spiel „Schlüsselroman“. Jedes belletristische Buch werde als Tatsachenbericht genommen, dann in der Welt der Bundesrepublik nach denkbaren Vorbildern der fiktiven Figuren gesucht. Hübsch die Auflösung zur Hauptfigur Francois aus Houellebecqs „Unterwerfung“. Erforderlich sei ein gescheiter, aber nicht nur karrieremäßig frustrierter und deshalb zynischer Mann mittleren Alters, dem Islam gegenüber von korrumpierter Nachsicht. Nach kurzem Nachdenken habe die Frau gemeint: Stegner.

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Welche Folgen hat die von Justizminister Maas geplante Legalisierung von Kinderehen für die Strafbarkeit von Kinderpornographie? Wenn der Geschlechtsakt mit Minderjährigen erlaubt werde, kann der bloße Erwerb, Besitz oder Vertrieb von vergleichbaren Bildern kaum strafbar bleiben. Man sollte den Justizminister darauf hinweisen: Für seinen Parteifreund Sebastian Edathy käme die Liberalisierung zu spät.

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Und wieder einmal herzlichen Dank für jene Spenden, die von Zeit zu Zeit anonym übersandt werden!