BILD: Abgang einer Büroleiterin

Tanit Koch hat hingeworfen. Die Gerüchte, dass sich die Chefredakteurin von BILD neu orientiere, gab es schon seit Monaten; auch die Gerüchte, dass Springer-Chef Matthias Döpfner sie loswerden wolle, wie auch die Chefin der BILD am SONNTAG, Marion Horn. Beide Blätter verlieren dramatisch an Auflage – Konsequenz einer Blattgestaltung, die die Nähe zur Regierung sucht, nicht die zu den Lesern. Geschützt habe beide, so war zu hören, ihr Status als Frau. Gleichzeitig zwei LichtgestaltInnen ohne Licht zu feuern, traue sich der Vorstand nicht. Als Erkenntnis bleibt: Ob es die „gläserne Decke“ gibt, die Frauen am Aufstieg hindere, sei dahingestellt; ganz sicher gibt es den „gläsernen Boden“, der sie vor dem verdienten Absturz schützt.

Denn der Rausschmiss, dem Frau Koch mit ihrer Kündigung zuvorkam, wäre berechtigt gewesen. Der Niedergang der BILD hat sich unter ihr beschleunigt, neue Impulse hat sie nicht gesetzt. Das ist entscheidend, nicht ihr Streit mit Online-Chef Julian Reichelt. Unbeirrt hielt sie Kurs, direkt in den Mahlstrom. Sklavisch beharrte sie auf den alten Formaten, auf ‚In & out’, ‚Gewinner & Verlierer’, den ‚Fragen der Woche’ und der längst unzustellbaren ‚Post von Wagner’. „Sie habe alles von Kai Diekmann gelernt“, gab sie bei ihrer Ernennung zur Chefredakteurin zu Protokoll. Leider auch nichts darüber hinaus.

Denn Vorhersehbarkeit ist der Tod des Boulevards. Und vorhersehbar war BILD formal wie inhaltlich. Den Kurs ihres Vorgängers Kai Diekmann, dem Blatt nicht nur das Seite-1-Girl, sondern auch alle Kanten zu nehmen, es divers, feminin und popkulturell zu machen, führte sie fort. Und wie Diekmann suchte Koch das Wohlwollen der Macht, assistiert von Politikchef Nikolaus Blome, dem als Journalisten getarnten Regierungssprecher. Kritik an Kanzlerin und GroKo wurde von ihm verlässlich verhindert, die illegale Grenzöffnung bejubelt. Ob die Übernahme des linksautonomen, vor allem aber grotesk leserfernen Slogans „Refugees welcome“ seine Idee war, ist umstritten; verhindert hat er dies zumindest nicht. Nach dem „Wir-schaffen-das“-Parteitag der CDU 2015 spotteten Kollegen, der 11-minütige Applaus für die Kanzlerin sei für sie nichts Neues: Das erlebten sie jeden Tag in der Ressortkonferenz von Seiten des Politikchefs.

Damit sind auch die beiden Hauptgründe für den Niedergang von BILD genannt, jenseits aller Konkurrenz durch Frühstücksfernsehen oder Online-Dienste: Leserferne und korruptiver Streicheljournalismus. Freunde der Springerschen Oberschicht waren jeder kritischen Berichterstattung entzogen: Helmut Kohl, Angela Merkel, Franz Beckenbauer, Til Schweiger, Uli Hoeneß, Schalke 04, Günther Jauch, Joachim Hunold, IOC-Chef Thomas Bach. Und, und, und, und, und, denn dazu auch die Freunde der Freunde.

Ebenso war geschützt, wer großes Geld bei der Anzeigenabteilung ließ. Nicht überraschend fragte BILD in der VW-Affäre um betrügerische Diesel-Software besorgt: „Was wird der Skandal VW kosten?“ Tatsächlich meinte die Zeile: Was kostet der Skandal unseren liebsten Anzeigenkunden? Dass BILD-Leser mehr daran interessiert waren, wer ihnen den gewaltigen Wertverlust ihres nun fast unverkäuflichen VW-Schrotts ersetze, übersah die Chefredakteurin. BILD stand auf Seiten von VW-Chef Winterkorn, nicht auf Seiten der betrogenen Kunden. Selbst eine Drückerexistenz wie Carsten Maschmeyer wurde und wird von BILD umjubelt. Auch Großspenden für „Ein Herz für Kinder“ erkaufen Immunisierung.

Zusätzlich korrumpierend wirkte die Mitgliedschaft in Gremien, Organisationen und allerlei Jurys. Ein kritischer Kommentar zur damaligen Integrationsministerin Maria Böhmer wurde aus dem Blatt gekippt: Diekmann hatte sich, ohne Wissen der Redaktion, gerade der von Böhmer initiierten ‚Deutschlandstiftung Integration’ verpflichtet. Tanit Koch, auch hier gelehrig, folgte ihm nach. Dass Journalisten Distanz zur Politik und deren Inszenierungen halten sollten, war Diekmann in seiner Wurstigkeit egal; Koch in ihrer Jungmädchenattitüde vermutlich unbekannt. Ihren Abschied von BILD illustrierte sie mit einem Kindergeburtstags-Foto inmitten von Luftballons. 

Bunt aber war nur der Strauß der Rücksichtnahmen – auf die Atlantik-Brücke, Berliner Promi-Wirte oder auf die Interessen von Michael Mronz, dem Lebensgefährten des verstorbenen FDP-Politikers und Diekmann-Freundes Westerwelle. Daher die überproportional große und immer freundliche Berichterstattung über die von Mronz vermarkteten Sportveranstaltungen, besonders über das Reitturnier CHIO in Aachen. Dass Dressur- und Springreiten plötzlich zu den Kernsportarten der BILD-Leserschaft gehören sollten, überraschte selbst Redakteure. Meine Kündigung bei BILD um das Jahresende 2012 begründete ich auch mit dieser Entwicklung: Dass wir, würde die Rücksichtnahme auf Friends & Family nicht beendet, ungeschönt nur noch über Schneewittchen, die sieben Zwerge und Prinz Eisenherz berichten könnten. Doch auch ohne diese Themenwahl ähnele BILD schon jetzt einem Märchenblatt.

Die Mahnung wurde nicht gehört. Doch die Leser von BILD mögen einfach sein, oft auch ungebildet; dumm sind sie nicht. Und sie haben ein feines Gespür für unehrliche, ‚gefakte’ Berichterstattung. Dass BILD, wie die Zeitung unter ihrem Logo verkündet, „überparteilich und unabhängig“ sei, glaubten sie schon lange nicht mehr. Dafür waren Parteinahme und jene Einseitigkeit, die im Diekmannschen Amigo-Journalismus wurzelt, zu offensichtlich. Nicht zufällig war die am schlechtesten verkaufte Ausgabe 2017 die Gedenkausgabe „Danke, Helmut Kohl“. Für die erwartbaren Hymnen auf den „Vater der Einheit“, der aber auch der Vater von Euro, nationalem Ausverkauf und allen Folgeproblemen ist, mochten die Leser kein Geld ausgeben. Doch auch diese Abstimmung am Kiosk nahm Tanit Koch nicht zur Kenntnis.

So sind die Auflagenverluste eben auch der Beweis, dass die Chefredakteurin keine war. Zwar intelligent, angenehm, gebildet, aber ohne Kompass und vor allem: Ohne Feuer. Eine seltsam sterile Person, verliebt nur ins Organisieren, ohne Neugierde und tiefere Interessen, ob sinnlich oder intellektuell; eine perfekte Büroleiterin, aber keine Journalistin. Die neuen Auflagenzahlen, die nächste Woche kommen, sollen wieder einen Verlust von 11 Prozent ausweisen; intern ist von 14 Prozent die Rede. Das wäre nicht weniger als ein Zeugnis des vollständigen Scheiterns. Denn nie war der Job des BILD-Chefredakteurs einfacher, nie zuvor schrieb ihm die Wirklichkeit täglich die großen Schlagzeilen: Attentäter mit 14 Identitäten, Einwanderung von verurteilten Mördern, Messermorde in Supermärkten, Vergewaltigung unter Macheteneinsatz vor den Augen des Freundes, Schwimmbäder unter Polizeischutz, Angriffe auf Sanitäter und Feuerwehrleute, importierte Polygamie mit bis zu vier Ehefrauen – wenn etwas Stoff für eine Zeitung wie BILD liefert, dann der Kontrollverlust des Staates. Mehr Boulevard war nie.

Nicht aber für Tanit Koch. Die Nähe zu Merkel verhinderte jene harte Berichterstattung, für die BILD einmal stand. Als wir uns einige Zeit nach ihrer Ernennung einmal trafen, fragte sie mich, wie man aus der ‚Refugees Welcome’-Nummer herauskomme. Mein Rat, es war die Zeit der massenhaften sexuellen Übergriffe in Schwimmbädern: Hundert Fälle sauber recherchieren, dann Seite 1 in bewußter Anlehnung an den STERN-Titel „Wir haben abgetrieben!“ gestalten, allerdings mit der Schlagzeile „Wir wurden angegrabscht!“ Das sichere ihr die Unterstützung aller Altlinken, sei auch nicht fremdenkritisch, sondern thematisiere die Bedrohung der Frauen. Tanit dachte kurz nach, dann verwarf sie den Vorschlag. Wenn alle Täter, so meinte sie, Ausländer seien, könne sie die Sache keinesfalls bringen. Dass man den Lesern jenseits aller politischen Korrektheit auch mal die Wirklichkeit zumuten könne, kam ihr nicht in den Sinn.

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Wiedergehört: Den liebevoll-spöttischen Begriff für ältere, leicht vergessliche Personen, gegen die Enkel und Urenkel besonders gern spielen: „Oma (bzw. Opa) Memory“.

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In den Kommentarspalten meiner Facebook-Seite beschwert sich eine Stefanie Leiner, die als Logo die Atomkraft-Nein-danke-Sonne verwendet und vermutlich zur Kahane-Putztruppe gehört, dass ein von mir verlinkter Text von Michael Klonovsky gewaltkriminelle Migranten als „Rudel“ und „Horde“ bezeichne. „Meines Wissens treten Menschen weder in Rudeln noch in Horden auf“, meint die Putzfrau, und fügt hinzu: „Es ist menschenUNWÜRDIG.“

Das ist es keineswegs. Im Sport ist der Begriff der „Rudelbildung“ weit verbreitet, ohne dass dessen angeblich fragwürdiger Charakter Zeitungen wie Süddeutsche, WELT oder FAZ bisher aufgefallen wäre; selbst der DFB nutzt ihn in seiner Fachzeitschrift für Schiedsrichter. Und ‚Horde’ war zunächst ausschließlich für menschliche, speziell soldatische Gruppierungen reserviert, stammt der Begriff doch vom turksprachigen ‚ordu’ (Feldlager), noch heute im Türkischen das Wort für ‚Heer’. Mit den Mongolen, die mit ihren soldatischen ‚Horden’ tief in den Westen vorstießen, kam er in die europäische Sprachenwelt – und erhielt sich bis heute auch im Französischen, Spanischen, Italienischen, Englischen und Russischen. 

Heimatlose Gesellin, Lob des Faschismus

Zu den statistischen Auffälligkeiten der letzten Wochen gehört, dass jeder rassistische, dümmliche oder geschmacklose Tweet angeblich nicht von dem stammt, unter dessen Namen er verbreitet wurde. Dabei gehört das eigene öffentliche Image zu den zentralen Aufgaben eines jeden, der die Öffentlichkeit sucht; auch geht es bei einem Tweet nur um 280 Zeichen. Wen diese Leistung überfordert, wer sie an Dritte überträgt, ist in jedem öffentlichen Amt fehl am Platz.

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Ein Freund auf die Frage, welcher Partei er bei der Bundestagswahl seine Stimme gegeben habe: „Als bekennender Faschist war für mich nur eine Partei wählbar, die die Meinungsfreiheit bekämpft und 100prozentig hinter ihrem Führer steht.“

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Der Journalist Frank A. Meyer bemerkt, niemand habe das Erbe Rosa Luxemburgs gründlicher verworfen, das Erbe Carl Schmitts inniger angenommen als die Linken. Nur sie sähen in jedem politisch Andersdenkenden immer und ausschließlich den Feind.

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Zu den rätselhaftesten Leistungen Angela Merkels gehört ihr Erfolg im intellektuellen Milieu. Hier erfährt die Kanzlerin ein Maß an Zuneigung, das zuvor nur Willy Brandt auf sich ziehen konnte. Gerhard Schröder hatte für Künstler wenig übrig, vermutlich hielt er auch ihre Arbeit für ‚Gedöns’. Helmut Kohl wurde, obwohl historisch wie architekturhistorisch belesen, als ‚Birne’ geschmäht und verachtet. Ganz anders die Kanzlerin: Ob Sänger oder Schriftsteller, Schauspieler oder Regisseure, fast alle preisen sie. Kritik kommt aus dieser Ecke nicht.

Das ist erstaunlich, denn tatsächlich war wohl nie ein deutscher Regierungschef so wenig intellektuell, der Kunst so fern wie Frau Merkel. Nicht einmal hat sie auf irgendein Werk verwiesen, auf einen Roman, ein Gedicht, ein Bild, ein Bauwerk, das irgendeinen tieferen Eindruck auf sie gemacht hätte. Zitate kommen in ihren Reden nicht vor, so gut wie nie beruft sie sich auf eine Figur oder Tradition des europäischen Geistes. Auch von ihren Besuchen in Bayreuth ist nicht ein einziger Satz bekannt, der irgendein tieferes Verhältnis zu Wagners Werk andeuten würde; ob sie je etwas von Schubert, Beethoven oder Mozart gehört hat, ist nicht mit Sicherheit zu bejahen. Und die einzige Bemerkung zu einem Buch war zu einem, das sie nicht gelesen haben will: Thilo Sarrazins ‚Deutschland schafft sich ab’ fand sie „nicht hilfreich“. Über andere Werke, ob Sachbuch oder Literatur, hat sie nie gesprochen. Vermutlich liest sie nur SMS.

In all dem zeigt sich: Existentiell notwendig ist Kunst für die Kanzlerin nicht; nicht einmal ist sie es als Anregung oder Schmuck. Ausdruck interessiert sie nicht, auch zur Sprache hat sie ein rein funktionales Verhältnis: Subjekt – Prädikat – Objekt, rüber mit der Botschaft, das reicht. Eben deshalb sind auch ihre Sprache und Gedankenführung so schmucklos und schlicht. Dass ihre Äußerungen nicht selten wie ‚Deutsch in leichter Sprache’ klingen, so als spreche sie mit Behinderten oder Ausländern, hat hier seinen Grund.

Dabei geht es um weit mehr als um syntaktische oder grammatikalische Unbeholfenheiten. Die berühmte Frage in ‚Anton Reiser’, ob ohne oder jenseits der Worte überhaupt gedacht werden könne, ist auch politisch zu stellen. Denn ohne Sinn für Kunst und Geschichte und die sich darin zeigende Kultur gibt es auch politisch keinen Halt, fehlen die in Traditionen und Anschauungen verankerten Begriffe. Vermutlich kommt daher Merkels so leichtfertige Öffnung der Grenzen für all die Barbaren im buchstäblichen Sinne, aber auch ihr Schweigen zu frauenfeindlichen Übergriffen, zur weltweiten Christenverfolgung, zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit.

Die Frau, die sich so oft auf Europa beruft, hat von dem, was Europa ausmacht, keinen Schimmer; und sie will es auch gar nicht haben. Europas Werte und Erbe sind ihr egal, ebenso seine Architektur, seine Landschaften, seine Kunst. All das sagt ihr nichts, ist für ihr Leben und ihre Selbstverortung ohne Bedeutung; deshalb steht sie auch für nichts ein. Wer bedroht wird, dem empfiehlt sie Blockflötenspiel oder Kirchgang. Dass es jenseits der Macht etwas geben könnte, das sich zu verteidigen lohnt, nicht zuletzt die Freiheit von Kunst und Ausdruck, ist für sie nicht begreifbar.  

Doch auch jene, die diese Freiheit verteidigen sollten, klatschen dazu.

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Der schon häufiger zitierte New Yorker Freund bewundert Trumps Förderung des Tourismus: „Niemand zuvor hat es geschafft, das Image von Haiti, Simbabwe oder Saudi-Arabien bei linken Medien, Literaten und Schauspielern innerhalb weniger Stunden von shithole countries zu vorbildlichen, wenn auch verkannten Gemeinwesen zu drehen!“

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Anfangsbuchstaben zu leicht sprechbaren Kurzformen wie Nato oder Opec zusammenzufassen, ist der Sinn guter Akronyme. Das scheint nicht jedem klar, auch nicht der Vereinigung kanadischer Grundschullehrer. Ihr Kürzel für ein Inklusions-Training: LGGBDTTTIQQAAPP (Lesbian, Gay, Genderqueer, Bisexual, Demisexual, Transgender, Transsexual, Twospirit, Intersex, Queer, Questioning, Asexual, Allies, Pansexual, Polyamouros).

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Ein Leser verweist auf die Aktualität einer Antwort, die mein Vater, gefragt nach den Gründen seiner Abneigung gegenüber den 68ern, 2001 dem SPIEGEL gab: „Das liegt sicherlich an der Generationserfahrung. Mich hat zu vieles gestört: diese ganze lärmende Dialogunfähigkeit, der Größenwahn dieser Bewegung mitsamt ihrer moralischen Hysterie, die Realitätsverachtung, ihr Hass auf die Liberalität und anderes mehr. Es war doch eine Kampfansage an alles, was mir wichtig war. Wie hätte ich nicht dagegen sein sollen?“

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„Die unkontrollierte Zuwanderung war immer Schwachsinn.“ Öfter zu hörender Satz von Mitläufern, denen die Puste ausgeht.

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„Wollen Sie etwa an der Grenze auf Minderjährige schießen lassen?“ „Natürlich nicht, schon gar nicht auf die Täter von Freiburg und Kandel!“

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Nur wenige schaffen es auf den Olymp des Journalismus’, stehen mit ihrem Namen für eine bestimmte Richtung. In diesem Sinne Gratulation nach München: Prantl-Prawda, Prantlisierung, Prantlhausen, Prantl-News.

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Tagesschau, 7. Januar. Erst ein Bericht über die Lebensmittelknappheit und Aufstände in Venezuela, dann über die Unruhen in Honduras. Bei Venezuela kein Hinweis auf die Ursachen, also die sozialistische Politik und die damit immer einhergehende Korruption und Vetternwirtschaft; statt dessen wird so getan, als seien Versorgungs- und politische Krise im ölreichsten Land der Welt vom Himmel gefallen. In der causa Honduras dagegen ein anderer Tonfall: Die Proteste richteten sich, so der Sprecher, gegen den „konservativen“ Präsidenten.